Fotoimpressionen unserer Wanderungen

 

Fotos der diesjährigen Wanderungen
(wird laufend ergänzt …)

Wanderung Hazlov - Burg Seeberg - Liba - Polna 24.03.2019
Frühlingswanderung Plauen - Meßbach- Thiergarten 17.03.2019
Winterwanderung Klingenthal 13.02.2019

Winterwanderung am Aschberg

Am Mittwoch, den 13. Februar trafen sich 13 Wanderer, um mal im Schnee zu wandern. Auf dem Parkplatz oberhalb der Rundkirche war Treffpunkt, den jedoch unser Wanderleiter Rainer nicht fand – doch wir fanden uns schließlich doch. Rainer hatte sich Peter Meisel, den Vereinsvorsitzenden der Klingenthaler Wanderfreunde, engagiert.
Mit dem Linienbus fuhren wir hinauf nach Mühlleithen an die Loipenbrücke. Und schon ging`s hinein auf die Kammloipe – aber diesmal ohne Skier. Bei besten Schneeverhältnissen ober schlechter Sicht wanderten wir los. Dieser Bereich der Kammloipe darf auch von „Fußwanderern“ benutzt werden. Bergauf waren wir fast so schnell wie die Langläufer. Schließlich kamen wir an der Kammhütte auf 806 m vorbei. Es lief ein Fotoshooting mit 7 Fotoapparaten bzw. „Schmartfons“ an. Unsere Strecke führte bergan – wir kamen locker vom Fleck. Je höher wir kamen, desto nebliger wurde es. Schade – aber nicht zu ändern. Jedoch beeindruckten uns die gewaltigen Schneehöhen. Pünktlich um 12. 00 Uhr liefen wir in der Aschberghütte ein. Nach ein bissel Zusammenrutschen kamen wir alle an dem Tisch unter. Der Vereinsvorsitzender gab `ne Runde Glühwein aus und alle waren glücklich. Zum Mittag nahmen alle eine Schwammesupp und die hat allen umso besser geschmeckt, da die ebenso „umsonst“ war. Nachdem uns sogar der Bürgermeister von Klingenthal beehrte, war die Stimmung perfekt. Schließlich mussten wir doch wieder vor die Tür und weiter ging`s nach der 2. Fotosession. Über eine steil bergabführende Skiloipe ging es hinunter an die Straße nach Bublava. Selbst für den erfahrenen Skihasen Lothar war diese Strecke unbekannt. Unsere Wanderung führte nun auf der Straße weiter hinüber über die Friedenshöhe bis zum unteren Waldgut. Unterwegs erklärte uns Peter Meisel die vielen Ortsteile von Klingenthal und wir erfuhren viel Interessantes aus der Geschichte der Stadt. Von der weißen Frau und der Wattefrau und sonstigen Legenden erzählte er uns gerne. Auch erklärte er uns die praktischen Dachformen der Häuser und das berühmte Aschbergbraun. Nun wand sich unser Wanderweg in Serpentinen hinunter ins Tal. Der Nebel hatte sich gelichtet und wir bekamen einen Eindruck über die vielfältigen Aussichten auf Klingenthal. Und so ging unsere 9 km Wanderung über fast 5 Stunden und 100 Höhenmeter rauf 400 m Höhenmeter runter. langsam zu Ende. 7 Wanderfreunde hatten`s nicht so eilig und kehrten in der Gaststätte Postillion nochmal zu Kaffee und Kuchen ein.
R.I.

Mitgliederversammlung 02.02.2019

 

Triebler Wanderfreunde bereiten sich auf ein ereignisreiche Wanderjahr vor

Zur jährlichen Mitgliederversammlung trafen sich die Wanderfreunde Triebeltal am 02.02. 2019 in der gemütlichen Hager Scheune in Posseck. Der Vorsitzende des Vereines und Präsidiumsmitglied im VGWV, Rainer Ittner, erinnerte gleich am Anfang an das Gründungsdatum der Sektion Wandern in der BSG Empor Triebel am 27.Januar 1979. Viel Arbeit kommt auf den Verein zu, um die 40-jährige Geschichte des Vereins zu der Festveranstaltung am 26. Oktober würdig zu präsentieren.
In seinem Rechenschaftsbericht legte er dar, dass die Teilnahme an den insgesamt 26 Vereinswanderungen im Gegensatz zum Vorjahr größer geworden ist. Daran hatten die 10 ausgebildeten Wanderleiter natürlich einen großen Anteil. Weiterhin wies er auf die vielfältige Arbeit rund ums Wandern hin, sei es die Organisation der Wanderungen als auch die ehrenamtliche Wegearbeit. Zur Zeit zählt der Verein 83 Mitglieder, womit er zu den stärksten Vereinen im Vogtländischen Gebirgs- und Wanderverband gehört.

Für ihre 30-jährige Vereinsmitgliedschaft wurde „unsere Akkordeon- Ingrid“ Ebert geehrt.

 

Weiterhin wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Verein mit einem Präsentkorb geehrt: Dietrich Herrmann, Haidrun Schlegel, Katharina Pfeffer und Annerose Bahmann.

Außerdem wurden 4 neue Mitglieder im Verein aufgenommen und mit einer Rose begrüßt: Simone und Udo Seeger, Dietmar Kaden und Maria Wunderlich.

 

Verabschiedet wurde unsere langjährige Chronistin Brita Geigenmüller mit einem Blumenpräsent

und das bronzene Wanderabzeichen erhielten Eva und Michael Porstmann. Eine sehr gute Zusammenarbeit bescheinigte Wanderfreund Rainer Ittner der Gemeinde Triebel, die das touristische Umfeld um Posseck auch 2019 weiter verbessern will.
Weiterhin unterstützt der Verein auch in aktiver Weise den Vogtländischen Gebirgs-und Wanderverband.
Große Aufgaben liegen auch in diesem Jahr vor dem Verein. Neben der Realisierung des umfangreichen und abwechslungsreichen Wanderprogrammes organisiert der Verein am 21. Juli die nunmehr 39. Triebeltalwanderung „Rindimmedim im Triebel rim“.
Die von Uwe Pretscheck vorbereite Diashow dokumentierte in eindrucksvoller Weise die schönsten „Wandermomente 2018“ des vergangenen Jahres. Im Anschluss wurden im gemütlichen Beisammensein viele Wandererinnerungen ausgetauscht. Vielen Dank galt auch den Gastgebern des Possecker Heimatvereines.

RI

 

 

 

Novy Hamry 26.01. - 28.01.2019

 

Skiwochenende in Novy Hamry

Vom 26.1. bis 28.1. 2019 trafen sich 17 Wanderfreunde vom Vogtländischen Gebirgs- und Wanderverband zum traditionellen Skiwochenende im tschechischen Neuhammer. Übernachtet wurde traditionsgemäß im Hotel Malamut, das sogar ein Schwimmbad sein eigen nennt.
7 Wanderfreunde vom Triebler Wanderverein und 4 Wanderfreunde vom Adorfer Wanderverein (inclusive unserer VGWV Präsidentin Kathrin Hager), 4 Alteingesessene Skiroutiniers und zwei Gäste erlebten ein schneereiches und kulturelles Langlaufwochenende.
Nach Treff zum Mittagessen im Hotel starteten wir gegen halb zwei. Die eine Gruppe nahm die Wanderschuhe und die andere Gruppe die Skier unter die Füße. Jens und Dolores, Haidrun, Bernd und Rainer unternahmen eine wunderschöne Rundwanderung über etwa 7 km durch die verschiedenen Ortsteile von Neuhammer. An der kleinen Kapelle oben am Waldrand ließen wir unsere Blicke über die tiefverschneite Landschaft schweifen.
Die andere 5-köpfige Gruppe unter Leitung unseres alten, erfahrenen Läufers Karl-Heinz Kühn nutzte die Gunst der Stunde zu einer ca. 15 km langen Skitour über den kräftigen Anstieg hinauf nach Rudne und dann ins Tal der Rolova bis zur Chaloupky und wieder zurück ins Hotel.
Nachdem uns das 3-köpfige Huster-Profiteam, das bereits mit Rucksack in Mühlleithen in die Spur ging, gegen 16.oo Uhr im Hotel erreichte, waren wir „vollzählig“.
Nach dem kräftigen, teilweise scharfen Abendessen wurde gefachsimpelt, gewitzelt, getrunken und bei Gitarrenklängen von Jens Weck kräftig mitgesungen.
Am Samstagmorgen wurde es ernst: Tief verschneit, mit mindestens 30 cm Neuschnee ohne Frühsport – so präsentierte sich die äußere Lage. Zwei Adorfer fuhren schon nach Hause – da waren wir nur noch 15. Karl-Heinz, Bärbel und ihr befreundetes Paar aus Chemnitz machten sich in Richtung Jeleni auf. Die anderen 11 Skienthusiasten stürzten sich um 10.30 Uhr in den überfüllten Zug nach Horni Platna. Die 3 Adorfer Spezialisten verließen uns schon in Pernink. Da waren`s nur noch 8. Unerschrocken von dem vielen Schnee in den Straßen von Horni Platna und dem kräftigen Schneegestöber, das uns auf dem langen Anstieg hinauf Richtung Plattenberg ins Gesicht blies, ging es weiter Richtung Magistrale. An der Verpflegungshütte Ucervene jamy angekommen, nahmen wir „Flüssigkeiten“ auf, wachsten um und entschieden uns, aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen und dem geringen Rutschverhalten (bei Dolores rutschte es am schlechtesten), die geplante Strecke zu verkürzen. Auf der Magistrale ging es hinüber nach Pernink. Nach zwei vergeblichen Versuchen, in einer Gaststätte unter zu kommen, stiefelten wir mit geschulterten Skiern den Berg hinauf zum Nadrasie (Bahnhof). Am Skihang bewunderten wir etwas neidisch die Abfahrtskünste der kleinen Skihasen.
Am Abend waren alle wieder fröhlich im Hotel Malamut bei gutem Essen und Trinken vereint. Helmut Möllemann erinnerte durch sein Auftreten im blauen Outfit an das 20-jährige Jubiläum der 5-tägigen Skikammwanderung Zinnwald –Muldenberg Anfang Februar 1999. Viele dachten dabei: „Waren wir mal fit“.
Jens spielte für uns wieder fröhliche und nachdenkliche Lieder und der alte wuschliche Huskie sah uns dabei tief in die Augen.
Am Sonntag zogen wir vor, doch keine Skitour zu unternehmen, die 3 Unentwegten aus Adorf machten sich jedoch auf, ihre Basis in Mühlleithen per Ski zu erreichen. Bernd und Haidrun fuhren mit dem Zug nach Karlsbad.
Nächstes Jahr, so waren wir uns einig, soll sich auf jeden Fall wiedergetroffen werden – der Termin wurde bereits festgelegt: am 31. Januar bis zum 2. Februar 2020.
RI

                     

Winterwanderung Dröda 13.01.2019