Die Triebeltalwanderung

seit 1981

 

Erfahren Sie mehr über die Historie unserer Wanderung

 

 

 

Mit Musik geht alles besser
Unserer langjährigen Tradition folgend sorgten auch in diesem Jahr Musiker und der Moosmah für die von vielen Wanderern so geschätzte Umrahmung unserer 39. Triebeltalwanderung.
 
Am Start vor dem Kulturhaus Triebel Die Klingenthaler Jagdhornbläser
 
Am Kontrollpunkt 1 an der Oberhermsgrüner Straße:
 Günther Eichhorn aus Pabstleithen (Zither) und
Pascal Fläschendräger aus Oelsnitz (Akkordeon)
 
Am Kontrollpunkt 2 am Radweg in Unterhermsgrün
Gisela Knoll aus Oelsnitz (Akkordeon)
 
Am Kontrollpunkt 3 an der Körnerlinde in Eichigt
Andreas Ketzel und Oliver Fengler aus Oelsnitz (Trompeten)
 
Am Kontrollpunkt Fuchspöhler Weg
Edgar Sommer aus Eichigt Akkordeon
 
Am Ziel im Kulturhaus Triebel:
 Musikalische Unterhaltung mit Peter Schlott
 
und irgendwo im Walde:
Jens-Herbert Weck (Gitarre)
 
sowie der Moosmaa mit seinem Moosweibel
alias Rainer und Regina Scherzer aus Triebel
 

 

39. TTW

Nur ein Teilnehmer fehlt zur 28.000
Artikel  Freie Presse vom 22.07.2019
von Eckhard Sommer

https://www.freiepresse.de/sport/lokalsport/vogtland/ein-teilnehmer-fehlt-zur-28-000-artikel10569408

 

 

 
War´s der 28.000. Wanderer oder nicht? –
oder wie genau sind Teilnehmerzahlen einer Wanderung.
Bei unserer diesjährigen  39. Triebeltalwanderung „Rindimmedim im Triebel rim“ stand die Frage im Raum, erreichen wir den 28.000. Wanderer seit Bestehen der Triebeltalwanderung im Jahr 1981 ?
Nach anfänglich zögerlichem  Beginn der Teilnahme  an diesem herrlichen Wandersonntag lief es immer besser. Der Leiter des Start/Ziel Teams, Uwe Pretscheck,  mit seinen 8 Helfern gab sich redlich Mühe, den Ansturm der Wanderer zwischen 8.00 und 9.00 Uhr zu bewältigen. Aber selbst nach dem größten Ansturm um 9.00 kamen noch etliche Wanderer bis zum Startschluss um 10.00 Uhr. Und dann stand um 10.30 die endgültige Teilnehmerzahl fest. Der Berichterstatter der Freien Presse war schon weg. Es fehlt ein Teilnehmer zu der runden Zahl. Die Leitung der Wanderung entschied sich für diese exakte Zahl und gab sie der Öffentlichkeit preis: 27999.
Aber nichts ist vollkommen exakt. Wie sich im Nachmittag herausstellte, kamen zwei Wanderer ins Ziel und zahlten ihr Startgeld nach – hohe Anerkennung für diese Ehrlichkeit. Plötzlich hatten wir 28001 Teilnehmer. Was machen, die Teilnehmerzahlen ändern ging nicht –  der Presseartikel war schon in Chemnitz. Den Jubiläumsteilnehmer heben wir uns eben für`s nächste Jahr auf.
Und außerdem, würden wir die 60 Vereinsmitglieder und 3 weitere Helfer mit zu den Teilnehmern zählen, dann wären es weit über 28000.
Und sofort beschlich uns, die Organisatoren, das Gefühl, ob einige Teilnehmer vergessen hatten – bewusst oder unbewusst – sich anzumelden und die Startgebühr zu bezahlen.
Sicherlich ist es keine Kunst, an der Wanderung teilzunehmen, ohne „Eintritt“ zu bezahlen und damit auch die kostenlose Verpflegung unterwegs zu genießen. Und die Höhe des Startgeldes in Höhe von 3 € für Erwachsene und 1 € für Kinder  bis 14 Jahre ist bei der Verpflegung und musikalischen Umrahmung sicherlich nicht zu viel.
 Unser Verein geht sicher nicht Pleite mit dem entgangenen Startgeld. Aber ein kleiner moralischer Tiefschlag ist es für uns Organisatoren schon. Opfern wir doch in der Vorbereitung und Durchführung unzählige Stunden zum Gelingen der Veranstaltung – und das alles unentgeldlich.
Aber letzten Endes stimmt das vielfach entgegengebrachte Lob der Wanderer für die Organisation, Streckenführung und -markierung und für die herrlichen Stunden in Triebel die Wanderfreunde vom Triebler Wanderverein optimistisch für die vor uns liegende 40. Wanderung.
Eine exakte Kontrolle der Teilnehmer wäre organisatorisch nur mit Transponder und Lichtschranke zu bewältigen. Und das kann sich eine nicht kommerziell organisierte Wanderung finanziell einfach nicht leisten. Aber vielleicht fällt den Organisatoren bis zur Jubiläumsveranstaltung doch noch was ein…
R.I.
 

 

 

 

Einige Gedanken von Gerhard   Proske aus Nünchritz  –  22. 07. 2019

 

 
   
 
 DIE  TRIEBELTALWANDERUNG
 
 Voller Jagdhörnerklang begrüßte die Wanderfreunde. Sie wurden eingeladen ins Vogtland zur 39.Wanderung „Rindimmedim im Triebel rim“ am 21. Juli 2019. Die weidmännisch gekleideten Klingenthaler Jagdhornbläser wurden in aller Frühe vor dem Kulturhaus Triebel postiert und schmetterten Wander- und Heimatlieder. Doch zunächst hatte die örtliche Feuerwehr die Autos der Teilnehmer auf eine große Wiese einsortiert. Und drinnen im Kulturhaus erledigten die Mitwirkenden des Veranstalters „Wanderfreunde Triebeltal e.V.“ die Startkarten und Streckenunterlagen.

 Und nun schickten die Jagdhornbläser die Wanderschuhgänger auf die Strecke. Ein kurzes Stück ging es durch den Ort, dann auf der Triebler Straße ständig bergauf. Lohnend der Blick zurück auf den im Tal liegenden Ort. Und auch weit oben hörte man noch den Klang der Hörner aus dem Grund. Dann stand dichter Laubwald an den Straßenseiten. Wir kamen an einem See vorbei, dem Schwarzen Teich. Plötzlich blies ein Jagdhorn ein Wanderlied. Der Moosmaa stand am Wege : ein Schnäpserl zur Stärkung. Daneben das Moosweibel. Und weiter daneben sang und spielte ein Gitarrist das Lied vom „Vuglbärbaam“. Aus dem Golkwald, nahe der Heimat des Autors. Im Jahre 1877 versetzte man den Förster Max Schreyer in diesen Wald südlich von Meißen, wo er dieses heute gut bekannte Erzgebirgslied verfasste, Die Straße führte uns weiter bergan und am Hohen Kreuz vorbei.

    Danach geleitete uns ein Feldfahrweg ständig abwärts, mit besten Aussichten auf die Höhen und Wälder des Vogtlandes. Neben uns große Getreidefelder, fast schon gelb und reif. An einem Teich vorbei erreichten wir den Talgrund. Da unten floss neben den Gleisen der Vogtlandbahn die Weiße Elster. Nur manchmal hörte man sie leise plätschern. Der Weg führte auf und ab, über Stufen hinauf und an einer Räuberhöhle vorbei. Plötzlich standen die Häuser von Unterhermsgrün vor uns. Ein kleines Straßenstück noch durch den Ort, und der Kontrollpunkt 1 war erreicht. Ein Schifferklavier spielte Volks- und Heimatlieder. An diesem Ort hat vor rund einem Jahr ein mächtiges Unwetter getobt. Auch der Autor erinnert sich noch ungern, an 2002, als in meinem Heimatort die Elbe über den Hochwasserdeich kam.

    Ein Asphaltband brachte uns weiter durch den Grund. Dann führte der Weg im Wald steil bergauf. Ein Stück hin boten sich wiederum lohnende Ausblicke auf Berge und Höhen des Vogtlandes. Es ging durch Fichtenhochwald, auch Schläge mit Jungwald lagen am Wege. Eine Asphaltstraße führte uns nun gleichmäßig bergab, zunächst durch dichten Wald. Aber dann gab es wieder schöne Ausblicke auf eine Häusergruppe unten im Tal, und eine Ortschaft. In Eichigt liefen wir an der gepflegten Ortskirche vorbei, mit holzgedeckter Friedhofsmauer. Gleich dahinter befand sich der Kontrollpunkt 2. Zwei Trompeter bliesen Wander- und Volkslieder.

    Nach der Rast wurde erst einmal die Körnereiche aufgesucht. Die Freiheitskämpfer von 1813, die Lützower Jäger, biwakierten einst hier unter Führung von Theodor Körner. Ein Pfad brachte uns steil nach oben, eine Waldstraße führte weiter. Linker Hand beeindruckten große Stallanlagen eines bäuerlichen Hofgutes. Eine große Strecke ging es durch Kiefernwald. Die kleine Siedlung Ehrlichhäuser wurde durchquert. Und gleich führte unser Wanderweg weiter durch große Nadelmischwälder. Plötzlich öffnete sich der Blick auf eine im Tal liegende Ortschaft : Triebel. Darüber ein gut bewaldeter Höhenzug. Moment, lag dort nicht der Berg Hoher Kulm, früher einmal Kontrollpunkt dieser Wanderung. Das breite Tal war noch zu durchqueren. In der Nähe der Kirche vorbei wurde das Ziel erreicht. Es war wieder eine gelungene landschaftlich schöne Tour. Ein großes Danke an die Organisatoren.  

 
 
 Gerhard   Proske
         
                

 

 

 

40. Triebeltalwanderung 2020 „Rindimmedim im Triebel rim“
am Sonntag, ­dem 19.07.2020

 

Veranstalter: Wanderfreunde Triebeltal e.V.
im Verband Vogtländischer Gebirgs- und Wandervereine e.V.
Rainer Ittner, Höhe 8, 08626 Eichigt,
Tel. 037430/5248, E-Mail: info@wanderfreunde-triebeltal.de
Internet: www.wanderfreunde-triebeltal.de

 

 

 

 

 

 

 

Anzahl der Teilnehmer zur
39. Triebeltalwanderung

 
 
Und noch einiges Interessantes über unsere Wanderung:
 
Jüngste Teilnehmerin
– war die 2 Monate alte Anni Schmidt aus Triebel
 
Älteste Teilnehmer
– war wieder Willi Ronz aus Plauen: fast 92 Jahre alt
 
Der weitangereiste Wanderer
– war Herr Nielsen aus Dänemark
 
– Hochachtung für Lisa Morgner, die im 8. Monat schwanger war
 
 
Outdoor Kids
43 Kinder bzw. Jugendliche bis 14 Jahre nahmen
an der Wanderung teil davon beteiligten sich
22 Kinder an der 7 km Outdoor-Kidswanderung
 
An der Durchführung waren 60 Vereinsmitglieder, die Präsidentin des VGWV Frau Kathrin Hager und ihr Ehemann, die Kindergärtnerin Frau Kerstin Rödel sowie einige Kameraden der FFW Triebel beteiligt.
 
An alle Helfer ein herzliches Dankeschön.