Die Triebeltalwanderung

seit 1981

 

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Originelle Tour lockt Wanderer an

Erschienen am 16.07.2018 in Freie Presse von Thomas Gräf

 

Karl-Heinz Bär aus Schwarzenbach an der Saale wurde als Teilnehmer Nummer 27.000 in der Historie der Triebeltalwanderung geehrt.

 

Der zehn Monate junge Jannek Stefan Pfeffer war jüngster Teilnehmer.
Foto: Thomas Gräf

 

646 Wanderer waren gestern bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 25 Grad unterwegs. Da freute man sich auch über den einen oder anderen Meter im Schatten.
Foto: Thomas Gräf

 

 

Über 646 Teilnehmer bei ihrer 38. Tour „Rindimmedim im Triebel rim“ freuten sich gestern die Wanderfreunde Triebeltal. Mehr als 27.000 Besucher haben mittlerweile an der Tour teilgenommen.

Triebel.

Neben einer geführten Wanderung über sieben Kilometer, an der sich 95 Gäste beteiligten, standen Strecken über 12, 19 und 26 Kilometer bei der 38. Triebeltalwanderung zur Wahl. Mit 332 entschied sich die große Mehrheit für die Zwölf-Kilometer-Tour. 162 Wanderer liefen die 19 Kilometer, immerhin noch 56 die längste Variante über 26.

Auch wenn die diesjährige Zahl weit hinter den 961 Teilnehmern des Vorjahres zurückblieb, zeigte sich Vereinschef Rainer Ittner vollauf zufrieden. „2017 war das hier ja gleichzeitig Sächsischer Verbandswandertag, das hatte uns einige Teilnehmer mehr eingebracht. Aber viele unserer Stammgäste haben uns auch dieses Jahr nicht im Stich gelassen. Und mit den 646 Leuten liegen wir sogar ein wenig über den Zahlen der letzten Jahre.“

Jüngster Teilnehmer war gestern der erst zehn Monate alte Jannek Stefan Pfeffer, der sich allerdings tragen beziehungsweise schieben ließ. Seinen Uropa, die Triebeler Legende Harti Schmidt, hätte der Anblick sicher gefreut. Die Ehre des ältesten Wanderers wurde einmal mehr Willi Ronz aus Plauen zuteil. Er wird bald 91 Jahre alt. Der Wanderer mit der weitesten Anreise kam aus Garbsen bei Hannover. Mit dem aktuell in Oelsnitz ansässigen Amir Avdiv war erstmals ein Wandergast aus dem Kosovo in Triebel dabei.

Auch zahlreichen Vereine waren angereist. So aus Riesa, Zwickau, Schwarzenberg, Reichenbach, Klingenthal oder Schwarzenbach an der Saale. Aus den Reihen des befreundeten oberfränkischen Vereins wurde auch der 27.000 Besucher gekürt. Karl-Heinz Bär wurde diese Ehre zuteil. „Wir sind ja mit unseren Leuten hier dabei, seit es möglich ist. Daraus ist mittlerweile eine intensive Wanderfreundschaft zwischen beiden Vereinen entstanden“, sagte er. „Die Triebeler sind auch bei unserer Wanderung im August stets dabei und fahren bei unseren Ausfahrten mit und wir bei ihren.“ Die Triebeler Tour steche aus der Masse hervor. Bär: „Das ist hier alles sehr originell aufgezogen, mit der Musik an den Kontrollpunkten oder den Figuren wie Moosmaa oder Moosweibel, das kannten wir ja anfangs gar nicht.“

Das war bei weitem nicht das einzige Lob, das Vereinschef Rainer Ittner und seine rund 60 Helfer einheimsten. Ittner stolz: Wir stemmen die Veranstaltung mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr ja praktisch allein, das ist aller Ehren wert.“ Ein ganz kleiner Wermutstropfen fiel aber trotzdem in den großen Freudenbecher der Triebeltaler. Die nun schon zum zweiten Mal angebotene und mit viel Aufwand vorbereitete Wanderung per GPS-Daten nahm lediglich ein einziger Teilnehmer in Angriff. Bei der Premiere im Vorjahr gab es auch nur zwei Interessenten. Ittner ratlos: „Wir wollten mit Hilfe des Geoportals des Vogtlandkreises einfach nur etwas Originelles anbieten. Ich weiß auch nicht, warum wir mit dieser Geschichte fast niemanden erreichen. Irgendwie bekommen wir da keinen Zugang zu dieser Szene, die sich für so etwas begeistern kann.“

 

Rückblick

 

Die Wanderstrecken der 38. TTW sind auf dem Geoportal Vogtlandkreis dargestellt.
Diese kann man über die Ebenen „Themen“ / „Wanderwege“ / „Wandertouren“ aufrufen.

Eine weitere Möglichkeit besteht über diesen Link:

6 Km

12 Km

19 Km

26 Km